Ethnographischer Friedhof Kisiniai

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Der ethnographische Friedhof Kisiniai nimmt eine Fläche von etwa 2310 m² ein und beherbergt etwa 100 Gräber. Man nimmt an, dass auf diesem Friedhof seit Beginn des 19. Jahrhunderts Bestattungen stattfinden. Das älteste Grabkreuz wurde 1831 aufgestellt, man geht aber davon aus, dass schon vorher Bestattungen stattgefunden haben. Auf dem Friedhof des Dorfes Kisiniai ist der Begründer des litauischen Journalismus und pietistischer Sprecher Johann Ferdinand Kelch (1801-1887), der die Germanisierung der Litauer verurteilte, bestattet. Als nach den Jahren 1872-1876 die litauische Sprache aus den Schulen verbannt wurde, schickte er Petitionen an den preußischen König und deutschen Kaiser Wilhelm I. sowie an den Kultusminister und ersuchte darum, wenigstens den Religionsunterricht auf Litauisch abzuhalten.

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